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Ausbildung zum Yogalehrer in Freiburg / Waldkirch

Yogalehrerausbildung / Yogaschule in Freiburg - Waldkirch,

Die Schule ist vom Berufsverband der Yogalehrenden (BDY) anerkannt

www.tanja-sailer.de

eMail: yoga@tanja-sailer.de

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Yogalehrerausbildung / Yogaschule Hatha Yoga und Philosophie -
Freiburg, Waldkirch, Baden Württemberg, Süddeutschland, Schwarzwald,

Die Wurzeln des Yoga

Allgemeines zur Praxis

Yogische Körperübungen gehören eher in den Bereich der Kunst, als in den des Leistungssportes oder der Akrobatik. Es geht primär um ein Wohltonisieren des Körpers und des Geistes, vergleichbar mit dem Stimmen eines Instruments. Je mehr Achtsamkeit, Feingefühl und Geduld ich diesem "Stimmvorgang" widme, desto mehr profitiere ich von der, dem Yoga eigentümlichen ganzheitlichen Empfindung der Entspannung bei gleichzeitiger konzentrierter Wachheit.

Was ist Yoga

Yoga hat eine mehr als 4000 Jahre alte Geschichte und ist ursprünglich im Nordwesten Indiens angesiedelt. Hier entwickelte es sich zu einem der 6 klassischen philosophischen Systeme Indiens und ist damit von seinem Wesen her primär ein Erkenntnisweg. Der Begriff "Yoga" leitet sich von der Sanskritwurzel "yuj" = anjochen/verbinden ab. Es handelt sich im Yoga um eine persönlichkeits-bildende, ganzheitliche Methode, die dem Menschen die Integration aller Fähigkeiten und Möglichkeiten, die ein Leben anzubieten hat, eröffnen möchte. Yoga im Kontext kann zwei Bedeutungen haben: 1. Yoga als Ziel/Einsicht in die Tiefe des Lebens 2. Yoga als Weg/Methode. Es gibt traditionell verschiedene Yogawege, die jedoch als gleichwertig betrachtet werden. Das Ziel, nämlich yogische Weisheit, ist dasselbe.

Was ist Yoga nicht

Yoga - Religion: Yoga und religiöse Systeme haben primär soteriologische Relevanz (Heilswege).

Obwohl der Weg des Yoga dabei auf eine lange Tradition im indischen Kulturraum zurückblicken kann, hat er sich nie an eine bestimmte Religion/Glaubensform gebunden. Wo Religion auf Glauben und Hingabe setzt, hat Yoga den Anspruch einer Erfahrungswissenschaft. Yoga geht davon aus, dass der Mensch durch richtiges Beschreiten der Yogawege die höchsten Antworten in sich selbst finden kann. Jede/r muss den Weg dabei selbst gehen. Zwar gibt es Lehrer und inspirierte Grundlagen-Schriften, jedoch keine "heiligen Yogaschriften" mit Absolutheitsanspruch.

Yoga - Medizin: Yoga und die bis heute aktuelle indische ayurvedische Medizin haben sich über Jahrtausende vor demselben kulturellen Hintergrund entwickelt. Obwohl sie sich theoretisch nie vermischt haben, liegt ihnen dieselbe Betrachtungsweise über Anatomie, Physiologie , Therapie und einer gesunden Lebensweise zugrunde. Verschiedene Methoden die der Gesunderhaltung von Körper und Geist dienen, werden in beiden Systemen gepriesen (bsw. Nasenspülung...).

Yoga geht jedoch über das primäre Ziel des der Gesundheit; der Schönheit und des langen, glücklichen Lebens hinaus, indem es die philosophische Tiefe des Lebens mit einbezieht. Yoga - Gymnastik: Gymnastik zeichnet sich durch dynamische Übungen aus, bei denen zumeist nur bestimmte Körperteile / Muskeln angesprochen werden. Im Hintergrund stehen Leistung, Spaß oder Zeitvertreib. Im Yoga dienen auch die Körperübungen dazu, Erkenntnis zu erlangen (Mikrokosmos = Makrokosmos). Die zumeist statischen Übungen sind ganzheitlich angelegt und dienen neben ihren gesundheitlichen Effekten vor allem der Einladung zur Achtsamkeit und Intimität mit sich selbst. Auf einen liebevollen und schmerzfreien (nicht gleichbedeutend mit anstrengungsfreien) Umgang mit sich selbst wird geachtet.

Hatha Yoga

Unter verschiedenen Yogawegen ist dieser im Westen besonders populär geworden. Es ist einer vieler Yogawege, dessen Eigentümlichkeit darin besteht, dass der Körper in den Erkenntnisprozess miteinbezogert wird. Die Wurzeln des Hatha Yoga sind im indischen Mittelalter (9. - 16. Jhdt.) angesiedelt und gehen auf tantrische Einflüsse zurück.

Der Ansatz des Hatha Yoga ist ganzheitlich; Körper, Geist, Atem und Gefühle werden aufeinander bezogen. Es wurden verschiedene Methoden entwickelt um den Körper zu reinigen, zu kräftigen, zu entspannen, zu energetisieren und mit Bewußtheit zu durchdringen. Als wichtigstes Prinzip der Asanas (einer Gruppe von Körperübungen) gilt es, den Körper in verschiedenen Positionen bei optimaler Anspannung (sthiram) so weit wie möglich zu entspannen (sukham). Der Geist bleibt jederzeit wach und achtsam, die entsprechende innere Haltung erfüht/füllt die Asanas von Innen.