qualifizierte Ausbildung zum Yogalehrer mit BDY-Anerkennung -
Das freiburger Institut fr Yoga und praxisorientierte Philosophie
www.tanja-sailer.de
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Gesundheit und Harmonie für Körper und Geist
Mehr als drei Millionen Bundesbürger praktizieren Yoga: Doch wer durch Yoga sein körperliches und geistiges Wohlbefinden steigern will, muss gewisse Regeln beachten. Der Bedarf an qualifizierten Lehrern ist entsprechend groß. Die Yogaschule bietet im Kalenderjahr 2005 wieder einen Einstieg in die vierjährige Ausbildung nach den Regeln des Berufsverbandes der Yogalehrenden Deutschlands e.V. (BDY) an: von Freitag, 17. Juni 2005 bis Sonntag, 19. Juni 2005 findet ein Wochenendseminar zum Kennenlernen statt. Yoga ist eine seit vielen tausend Jahren lang erprobte und bewährte Methode, durch Entspannungs- und Konzentrationsübungen zu einem erfüllteren Leben zu gelangen. Die Ausbildung zum/zur Yogalehrer/in findet berufsbegleitend an jährlich 6 Wochenenden und einer ganzen Seminarwoche in den Sommerferien statt. Abgeschlossen wird die Ausbildung mit einer Prüfung nach den Richtlinien des Berufsverbandes der Yogalehrenden Deutschlands (BDY) und der Europäischen Yoga-Union (EYU). Erfolgreich beendet, berechtigt sie zur Führung der geschützten Berufsbezeichnung Yogalehrer BDY/EYU. Über die qualifizierte Ausbildung hinaus veranstaltet die Yogaschule Existenzgründerseminare für den Schritt in die Selbstständigkeit und vermittelt Unterichtsmöglichkeiten bei Krankenkassen und Betrieben, in Schulen und Behörden.
Einheitliche Ausbildungsstandards in Europa
Die Entwicklung des Yoga im Westen, insbesondere in Europa, hat die in der Europäischen Yoga-Union zusammengeschlossenen nationalen Yogalehrerverbände veranlasst, verbindliche Richtlinien für die Ausbildung und die anschließende Prüfung zu erarbeiten. Das Programm der Yogaschule richtet sich streng nach den Vorgaben des Berufsverbandes. Medizinische Grundlagen, wie Anatomie, Atmung, Physiologie und Psychosomatik gehören ebenso zur Ausbildung wie Didaktik und Methodik der östlichen und westlichen Lehrtradition. Hatha-Yoga mit der Asana-Lehre von Sitz- und Körperhaltungen; der Techniken von Pranayama, der Atemübungen und eine Einführung in die Meditation mit Übungen nach klassischen Texten. Weiterhin werden naturwissenschaftliche, philosophische und religiöse Aspekte der verschiedenartigen Yogawege behandelt und ihre Beziehungen zur abendländischen Kultur. Grundbegriffe des Sanskrit, der Psychologie und Yoga in der alltäglichen Anwendung sind weitere Themen. Für künftig selbstständige Yogalehrer werden Grundlagen des Steuer- und Versicherungsrechts, der Kalkulation und des Marketings angeboten.
Die Teilnehmerzahl an der berufsbegleitenden vierjährigen Ausbildung ist auf maximal 22 Personen beschränkt, deren Mindestalter 25 Jahre betragen muss. Eine eigene Yoga-Übungspraxis ist Voraussetzung. Ferner sollte der Bewerber seine Einstellung, seine Beziehung zum Yoga in schriftlicher Form darlegen. Benötigt werden außerdem ein tabellarischer Lebenslauf und ein neueres Passfoto. Ein Kennenlernseminar für potenzielle Yogalehrer/innen findet von Freitag, 17. Juni 2205, 18.00 Uhr bis Sonntag, 19. Juni 2005, 12.30 Uhr in Gieboldehausen bei Göttingen statt. Die Seminargebühr beträgt 200,00 Euro und wird auf die Ausbildung angerechnet. Weitere Auskünfte und Unterlagen sind von der Yogaschule zu bekommen: Yogaschule, Poststraße 5, 38159 Köchingen, Tel.: 05302 / 4900, Fax: 05302 / 4902, E-Mail: info@yoga-ayurveda.com, Internet: http://www.yoga-ayurveda.com/
Mehr als nur Fitnessttraining: Für die Mehrzahl der Deutschen ist Yoga längst ein exotisch angehauchtes Entspannungs- und Fitnessprogramm. Doch es ist Vorsicht geboten, denn Yoga ist ein ganzheitliches, auf Wissen und Erfahrung beruhendes System. Basis der Vermittlung und Weitergabe von Wissen war und ist bis heute der persönliche Unterricht unter Anleitung einer Lehrerin oder eines Lehrers. Von autodidaktischen Maßnahmen, beispielsweise der Übernahme eines Übungsprogramms aus einem Buch, ohne Vorkenntnisse zu besitzen, ist dringend abzuraten. "Gerade der am Körper und Atem ansetzende Hatha-Yoga verlangt genaueste Kenntnisse der menschlichen Anatomie und Physiologie sowie die Erfahrung eines Übenden, der schon selbst auf dem Yoga-Weg fortgeschritten ist. Aus diesem Grunde bedarf es sicher keiner weiteren Erklärung, dass Yoga-Unterricht nur von qualifizierten Lehrkräften angeboten werden sollte", so Dr. Christian Fuchs, Religionswissenschaftler und ehemaliges Vorstandsmitglied im Berufsverband der Yogalehrenden Deutschlands e.V. (BDY). Die im BDY zusammengeschlossenen Schulen bilden seit Jahren erfolgreich Yoga-Lehrer aus. Ohne die Mindestzahl von 690 Unterrichtsstunden kann keine Zulassung zur Prüfung erfolgen. Asana (Körper- und Sitzhaltungen), Pranayama (Atemtechnik) und Meditation wirken vorbeugend bei Rückenschmerzen und Bluthochdruck, lindern Atemnot und helfen bei Bronchialasthma. Yoga ist eine anerkannte Prävention zur Reduzierung von Angstgefühlen, zur Stressbewältigung und kann bei psychosomatischen und chronisch-degenerativen Erkrankungen unterstützend helfen.
Weltweit älteste ganzheitliche Heilmethode Der Ayurveda ist mehr als nur eine Heilkunde für Kranke. Sein eigentliches Ziel besteht darin, Körper und Bewusstsein in ein harmonisches Gleichgewicht zu bringen und dadurch ein langes und erfülltes Leben zu gewähren. Durch diese Zielsetzung sind Ayurveda und Yoga eng verwandt, sie befruchten und ergänzen einander. Yoga sucht dies durch Körperübungen, Entspannungs- und Atemtechniken sowie durch Meditation zu erreichen, Ayurveda setzt auf die Heilkraft der indischen Pflanzenwelt, auf Massagen mit ätherischen Ölen und auf Reinigungsmethoden. Empfehlungen zur sinnvollen Lebensweise und Ernährung sind ein weiterer wichtiger Bestandteil. Die Wirksamkeit des Ayurveda für die Bewusstseinsentwicklung und seine therapeutische Wirkung wurde in den letzten Jahrhunderten weit gehend vergessen. Auch Pancha Karma, die ayurvedische Reinigungs- und Regenerationstherapie, wurde selbst in Indien nicht mehr vollständig angewandt. Viel tradiertes Wissen schien verloren, Ayurveda hatte den Status einer Naturheilkunde unter vielen. Nach dem Ende der britischen Kolonialzeit und der Unabhängigkeit Indiens wurde Ayurveda wieder entdeckt. Das Pancha Karma konnte wieder zu einem ganzheitlichen Therapiekonzept zusammengefügt und auch an die Physiologie des westlichen Menschen angepasst werden. So ist Ayurveda in seiner wissenschaftlichen Systematik auch für westliches Denken nachvollziehbar geworden. Yogalehrer/innen und Ayurveda-Kundige aus dem Westen studieren in Indien den Ayurveda, um ihr Wissen dann zu Hause an ihre Schüler/innen weiter zu geben. So auch die Leiter der Yogaschule,, die zwei Mal im Jahr zu ihrer eigenen Weiterbildung ins indische Madras reisen.